Wie funktioniert ein papierarmes Büro :  

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Eines vorweg, ein papierloses Büro wird es auf absehbare Zeit nicht geben, auch wenn das theoretisch ginge. Zu tief verwurzelt ist der Glaube an das Papier und an Ordnerregistraturen in den (physikalisch vorhandenen) Aktenschränken. DokuWork
® bietet aber alle Voraussetzungen, um die tägliche Papierflut vollständig einzudämmen und alle Informationen in einem einzigen (elektronischen) System abzulegen. Dass eine CD mit darauf gespeicherten Dokumenten viel leichter irgendwo als Kopie aufbewahrt werden kann, als das bei echtem Papier der Fall ist, versteht sich von selbst.

Ausgangsdokumente (Postausgang) :

Die Ausgangsdokumente zu verwalten ist üblicherweise kein Problem, auch wenn gerne noch ein "Kontrollausdruck" in die Akte geheftet wird. Das ist auch kein Wunder, denn mit dem derzeit am Weltmarkt führenden Dokumenten-Miss-Management-System (DMMS), dem Windows-Explorer hat man nur einen stark eingeschränkten Zugriff auf die gespeicherten Informationen. Spätestens ab 1.000 Dokumenten oder 50 verschiedenen Projekten wird es unübersichtlich.

Da geht ein Griff in den Papier-Ordner oftmals schneller.

Echte Dokumenten-Management-Systeme (DMS), wie DokuWork
®, weisen jedem Dokument mindestens ein Projekt und mindestens einen Kontakt zu, so dass sich jedes Dokument innerhalb kürzester Zeit wieder auffinden lässt. Selbst 5.000.000 Dokumente stellen für diese Systeme keine Hürde dar. Die große Anzahl verteilt sich ja auf tausende von Projekten und / oder Kontakten über die eine Auswahlanzeige eingeschränkt werden kann. Dazu gibt es dann noch unzählige Such- und / oder Filterkriterien, z.B. Dokument-Kategorie, Dokument-Betreff, Datum, Sachbearbeiter, Schlagwörter usw.).

Der größte Vorteil bei der Verwaltung von Ausgangsdokumenten ist der Umstand, dass sie direkt im DMS erstellt werden können. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Dokumente anschließend gedruckt und per Post verschickt oder elektronisch versendet werden.

Eingangsdokumente (Posteingang) :


Anders als im Postausgang, lassen sich Eingangsdokumente gleich welcher Art (Postbriefe, E-Mails, Telefaxe usw.) nicht direkt im DMS erstellen, sondern nur importieren. Es stellt sich also die entscheidende Frage : wie lassen sich Eingangsdokumente rationell ins System hineinbringen ? Ohne vorher ein Vermögen für Hardware auszugeben.

E-Mail : DokuWork
® besitzt einen eigenen E-Mail Client, mit dem sich E-Mails direkt ins DMS einlesen lassen. Zusätzlich können Mails aus MS Outlook im- und exportiert werden.

Telefax : Wahlweise kann man Telefaxe direkt in den Rechner einlesen und anschließend zuweisen (z.B. FritzCard oder geeignetes Faxgerät mit Rechneranbindung) oder man empfängt sie erst mit einem Faxgerät und scannt die Dokumente dann ein (umständlich und aufwändig).

Dokumente auf Papier : Da gibt es nur einen Weg, Scanner.
 
An dieser Stelle fragt sich jeder : lohnt sich der Aufwand ?

Uneingeschränkt lässt sich diese Frage mit ja beantworten. Falls Sie es nicht glauben, dann lesen Sie den folgenden Erfahrungsbericht über das Kombigerät Brother MFC-7820N. Was das Gerät zum Preis von rund 350 EUR nicht kann : Kaffe kochen und die Spülmaschine ausräumen (Stand Februar 2006).

Je Papier-Dokument, das ins System importiert wird sind etwa 1-2 Minuten zu veranschlagen. Etwa 15 - 60 Sekunden benötigt man für den Scan und die Übertragung an den Rechner, weitere 15 - 60 Sekunden für die Übernahme ins DMS. Je mehr Dokumente zeitgleich zu importieren sind, umso schneller läuft der Vorgang ab. 10 Dokumente täglich bedeuten etwa 15 Minuten Aufwand für einen Mitarbeiter. Dafür hat dann jeder Sachbearbeiter einen sofortigen Zugriff auf das importierte Dokument und nie wieder muss in einer Akte ein Schriftstück gesucht werden.

Als Speicherbedarf je Seite ist etwa 0,25 MB zu veranschlagen (150 dpi bei Graustufen). D.h. je 1.000 Dokumente mit einer Seite werden etwa 250 MB (=0,25 GB) Speicherplatz belegt. In Zeiten, in denen man eine 160 GB Platte für 80 EUR bekommt ist das bedeutungslos. Auf eine einzige DVD mit 4,7 GB für 50 Cent passen etwa 18.800 Seiten.


Mein Erfahrungsbericht mit der eierlegenden Wollmilchsau : (direkt zu den Leistungsmerkmalen)

Bis vor kurzem war ich selbst zu bequem, die externen (Papier) Dokumente ins System zu holen. Der damit verbundene Aufwand war mir zu hoch bzw. die notwendige Hardware für die Rationalisierung (Hochleistungsscanner mit Spezialsoftware) war mir viel zu teuer. Mein erster Einzugscanner produzierte mehr Papierstaus als sonst ein Gerät das ich kenne, steht zudem unter dem Schreibtisch (Flachbett geeignet) und hat eine Aufwärmzeit von mindestens einer Minute. An die regelmäßigen Systemabstürze und Neustarts möchte ich gar nicht mehr denken. Das Gerät (ca. 2001 gekauft und sündhaft teuer) war der erste (gescheiterte) Versuch eines rationellen Dokumentimports.

Nachdem Ende 2005 der Vertrieb von DokuWork
® begonnen hatte, konnte ich nicht mehr umhin, mich mit der Import-Thematik ernsthaft auseinander zu setzen. Es kann ja nicht angehen, dass ich unseren Kunden etwas als wirklich sinnvoll näher bringen will, was ich selbst nicht nutze.

Nach Gesprächen mit verschiedenen Anbietern von (richtig) großen DMS und Scanner-Lösungen war ich nicht nur gedanklich schon soweit, einen Hochleistungs-Einzugscanner mit Hochleistungs-Einlese- und Anpassungssoftware zu erwerben. Mit Sonderpreis und als Sonderaktion (wegen DokuWork) sollte das ganze nicht mehr als 600 EUR zzgl. MwSt kosten. Nachdem ich bestellt hatte, lag der Preis dann urplötzlich bei 800 EUR.

Die Anbieter dieser Lösungen verstanden sich allesamt als Experten für Dokumenten-Management-Systeme und HighTech Scannerlösungen. Jeder einzelne, der von mir befragten Fachleute, riet mir dringend von einem Kombigerät ab. Tenor : So ein Schrott würde nicht unterstützt und schon gar nicht supportet. Das ist auch kein Wunder, haben diese Anbieter doch ausschließlich Unternehmen im Blick, die am Tag mindestens 100 Dokumente einscannen müssen (wenn nicht gar 100 in der Minute oder 10.000 in der Stunde).

Kleinunternehmen wie die SK ImmoSoft GmbH sind für diese Anbieter vollkommen uninteressant. Die haben ja höchstens 100 Dokumente in der Woche zu erfassen. Genau das ist aber die Zielgruppe von DokuWork
®. Ein großer Teil unserer Kunden hat höchstens 25 Briefe am Tag zu erfassen. Also habe ich mich umgesehen, was es sonst so alles an Scannern gibt und vor allem an Scan-Software.

Die wichtigste Anforderung an das Scan-System war für mich, dass mehrere Seiten eines Dokuments automatisch zusammen in einer Datei abgelegt werden können und nicht jede einzelne Seite nach dem Scan erst umständlich zusammen gefasst werden muss. Weiterhin sollte der Scanner für alle (insgesamt 3 Arbeitsplätze) zugänglich sein und nicht an einen einzigen Rechner gebunden. Ein brauchbarer Stapeleinzug sollte vorhanden sein und das Gerät sollte beim Scannen nicht einschlafen. 

Glücklicherweise ging vor ein paar Tagen mein betagter Kopierer über den Jordan und das Faxgerät druckt seit einigen Wochen schwarze Streifen an den Rändern. Dazu lag passender Weise ein Prospekt eines großen Büroanbieters im Postkasten. Eines der Angebote : Ein Laser Multifunktionsgerät für schlappe 329 EUR. Also hin und das Gerät gleich mitgenommen. Nach meiner Erfahrung mit dem Gerät gibt es dazu keine Alternative, es sei denn, ein Hochleistungs-Scanner ist bereits vorhanden.

Üblicherweise sieht die Geräteausstattung im Büro folgendermaßen aus :

- Kopierer ist vorhanden A 4 bis A 3, gelegentlich ohne Vorlageneinzug, oft aber auch als Hochleistungskopierer

- Laserfax ist vorhanden (ohne Rechneranbindungsmöglichkeit, gelegentlich zusätzlich FritzCard für Faxfunktionen)

- Laserdrucker Schwarz-weiß, gelegentlich Farblaser ist vorhanden, oft auch als Netzwerkdrucker

- Einzugscanner fehlt, manchmal gibt es einen Flachbettscanner

Wenn Ihre Ausstattung so oder so ähnlich aussieht, dann kaufen Sie sich das Kombigerät, natürlich nur zusammen mit DokuWork
®. Besser können Sie Ihr Geld nicht anlegen. Mit dem Gerät können Sie jederzeit mit nur drei Tastenanschlägen Dokumente vom Gerät aus vollautomatisch als TIFF-Datei in ein vorgegebenes Rechnerverzeichnis übertragen. Telefaxe drucken Sie künftig nicht mehr aus, sondern das Gerät überträgt sie direkt nach Empfang automatisch in ein vorgegebenes Rechnerverzeichnis. Alles wird vom Gerät aus gesteuert und nicht vom PC !  


Leistungsmerkmale des Brother MFC 7820N :

- SW Kopierer A 4 mit Vorlageeinzug (ca. 20 - 25 Seiten) oder Flachbett

- SW Netzwerk-Laserdrucker 1200 dpi 

- Telefaxversand wahlweise vom Gerät aus oder von den Rechnern als Modemersatz

- Telefaxempfang mit etwa 400 Seiten Speicher und automatischer Weiterleitung in ein beliebiges PC-Verzeichnis 

- Flachbettscanner A 4 Farbe

- Dokumentenscanner mit Vorlageneinzug und direkter Übertragung an ein vorgegebenes PC-Verzeichnis


Und jetzt viel Spaß im papierarmen Büro,

Stephan Kraft, Pfungstadt