Ausblick mit Rückblick :  

12. September 2009



... zuerst ein Rückblick ...:



Im Jahr 2006 wurde DokuWork
® erstmals auf einem Kundensystem installiert.

Seit Beginn der Messungsaufzeichnung vom Mai 2007 wurde die Software bis heute insgesamt mehr als 30.000 mal aus unserem Download-Bereich geladen (Updates nicht mitgerechnet). Die Tendenz ist steigend. Im Heise Portal, das für uns als Indikator für die Marktstellung unserer Software dient, liegen wir im Bereich "Dokumentenmanagement" und bei den "Kaufmännischen Programmen" durchgängig unter den ersten drei der am häufigsten nachgefragten Software-Systeme.  

Darüber hinaus wurden wir wir bereits prämiert und werden am Markt auch wahrgenommen.      

Mit der vor wenigen Tagen vorgestellten Version 1.068 ist nun eine Produktreife erreicht, die der unserer größeren und vor allem "älteren" Mitbewerber entspricht. Nahezu alle Kinderkrankheiten und "Wehwehchen" sind spätestens seit dem Einsatz der neueren MS Access 2007 Runtime ausgeräumt. Ein Teil der früheren Störungen oder Fehlfunktionen waren auf Mängel und/oder auf Einschränkungen des verwendeten Entwicklungssystems (MS Access 2003) zurückzuführen.

Was aber nicht heißen soll, dass MS Access nicht ein ideales Entwicklungssystem wäre.

In Anbetracht der extrem kurzen Software-Entwicklungszeiten, die mit diesem Produkt möglich sind, gibt es dazu aus unserer Sicht keine ernsthafte Alternative. Mit jedem Versionssprung von MS Access steht zudem ein frischeres, dem Zeitgeist entsprechendes "Outfit" bereit und es gibt etliche neue Funktionen, für die der Entwickler keinen Finger krümmen muss.

Als Beispiel dafür gilt etwa die neue geniale Filterfunktion in den Spaltenköpfen der Tabellenansichten.

MS Access als Entwicklungssystem bietet zudem eine Zukunftssicherheit, die es sonst nirgendwo gibt.

Ursprünglich wurde die Entwicklung unserer Software im Jahr 2004 noch unter MS Access 97 begonnen. Danach folgte das Upsizing auf die Version 2003 und jetzt auf die Version 2007. MS Access 2010 steht praktisch schon vor der Tür, wieder mit umfassenden Verbesserungen. All das kommt unserem System automatisch mit zugute. Dabei betrug der Aufwand für das Upsizing eines Versionssprungs in der Vergangenheit gerade einmal 30 - 40 Entwicklerstunden für das gesamte Produkt. 

Mit jeder neueren Access Version ist sichergestellt, dass DokuWork® auch auf den aktuellen Microsoft Betriebs-Systemen läuft (mittlerweile unter Windows 7). In wenigen Jahren werden die mit MS Access entwickelten Anwendungen unabhängig vom Betriebssystem auch im Browser lauffähig sein (Webanwendung). 

So etwas gibt es bei keinem anderen Entwicklungssystem in vergleichbarer Weise.


 
... hier jetzt der Ausblick bis Mitte / Ende 2010 ...:
 

Neben allerlei "Kleinigkeiten" und "Unwichtigem" fehlen dem heutigen Produkt (Stand 1.068) aus unserer Sicht nur noch drei sehr wichtige Dinge :

1.) Vollautomatische Synchronisation mit einem Exchange-Server (und auch für lokale Outlook Systeme)

Das beinhaltet den komfortablen, automatisierten Abgleich von E-Mails, Kontakten, Terminen und Aufgaben. Auch die externe Anbindung von mobilen Endgeräten (Palm, Smartphones, Blackberry o.ä.) lässt sich realisieren, indem Outlook/Exchange als zentrale Schnittstelle für alle Seiten dient. Der E-Mail Versand und Abruf soll (optional) ohne den DokuWork eigenen Mail-Client und statt dessen mit Outlook möglich sein. Im Zuge dieses Umbaus sollen auch Serientermine mit eingebaut werden. 

2.) Datensatzverteilung (Workflow) 

Jeder Datensatztyp (Kontakt, Projekt, Termin, Aufgabe, Anruf, Notiz, E-Mail und Dokument) soll mit Aktionen, Zuständigkeiten und Fristen "verteilt" und überwacht werden können. In der ersten Ausbaustufe dieses Prozessmanagementes lassen sich einzelne Aktionen "linear" zuweisen und sie werden im bereits bestehenden Wiedervorlagesystem mit überwacht.    

Beispiel Bauprotokoll :

Vor Ort findet findet eine Baubesprechung zwischen dem Architekten, den Fachplanern und den Handwerkern statt. Der Architekt erstellt das Ergebnisprotokoll der Baubesprechung und legt es im Dokumenten-Management als Dokument ab. 

Diesem (Dokument) Datensatz werden jetzt (lineare) Aktionen zugewiesen, die anschließend zu erledigen und zu überwachen sind :

1. Aktion : Protokoll an alle Beteiligten versenden
    - zuständig Sekretärin, fällig heute, Überwachung Architekt

2. Aktion : Fachplaner Heizung muss Mängelrüge an Handwerker zustellen
    - zuständig Fachplaner, fällig morgen, Überwachung Architekt

3. Aktion : Handwerker muss Mangel abstellen
    - zuständig Handwerker, fällig nächste Woche, Überwachung Architekt

4. Aktion : Auftraggeber muss Kenntnis über den gesamten Vorgang erhalten
    - zuständig Sekretärin, fällig nach Erledigung Punkt 1-3, Überwachung Architekt

Auch E-Mails und der tägliche Posteingang (gescannt) lassen sich so verteilen und anschließend überwachen.

3.) Benutzerspezifische Datenbankfelder (Kontakt und Projekt) 

Mit dem (optionalen) Einbau von kundenspezifischen Registern im Kontakt- und Projektformular lassen sich spezielle Anforderungen nach individuellen Informationen zu einem Kontakt oder Projekt erfüllen. Der Anwender kann selbst festlegen, welche Zusatzfelder er benötigt. In der aktuellen Beta (Freigabe in Version 1.069) ist es schon möglich, im Kontakt- und im Projektformular die Felder "Priorität", "Aufwand", "Reise-KM" und "Status" selbst umzubenennen. Im Projektformular lassen sich dann auch die Felder "Straße", "Plz. und Ort" umbenennen. Es ist zudem möglich, einzelne  nicht benötigte Felder auszublenden.


 
... und was noch folgen soll ...:
 

Dokumentation und Schulungsvideos :

Eine der größten derzeitigen Einschränkungen von DokuWork
® ist die unzureichende Dokumentation.

Einfache Funktionen, wie z.B. einen Brief zu erstellen, eine Mail abzurufen oder zu versenden sind intuitiv und einfach zu verstehen. Komplexere Vorgänge, wie z.B. Import-Assistent, Serienmail- und Serienbrief oder der Batch-Import für Scan-Dokumente oder aber auch die Anpassung der Vorlage-Dokumente und E-Mail Signaturen sind nur für EDV Spezialisten auch ohne umfassende Beschreibung zu erfassen. Wenig bis gar nicht bekannt sind oftmals die zahllosen "versteckten" Funktionen, die das Leben im täglichen Gebrauch stark vereinfachen. Z.B. Kontextmenüs, Volltextsuchen, Filterfunktionen, Drag & Drop aus der Vorschau in einen Datensatz, Übergabe eines Kontakts aus dem Telefonbuch usw..  

Wegen der laufenden Programmverbesserung und Erweiterung in den letzten beiden Jahren war es praktisch unmöglich, die Dokumentationen parallel laufend aktuell zu halten. Wir sind der Ansicht, dass die verfügbaren Kapazitäten besser in der Weiterentwicklung und Produktverbesserung aufgehoben waren. Zumal viele Anwender ein Handbuch gar nicht lesen wollen. Etwa Mitte bis Ende des nächsten Jahres, nach Abschluss der drei noch wichtigeren Programmerweiterungen (s.o.) ist trotzdem die Erstellung eines umfassenden Handbuchs geplant. Danach sollen für alle komplexen Funktionen kurze Schulungsvideos produziert werden.

Zumindest Bis dahin führen wir noch verstärkt Individualschulungen durch, die wir mit nur 60 EUR je Stunde (netto) sehr günstig für den Kunden berechnen. Im Rahmen dieser Fernwartungs-Sitzungen schulen wir individuell direkt auf dem Kundensystem und genau auf den jeweiligen Bedarf des  Kunden. Die Schulung kann stundenweise gebucht werden (min. 1 h).

Customizing :

Unter diesem Begriff bieten wir künftig Individualanpassungen unseres Produkts an. D.h. wir erstellen Erweiterungen, Änderungen oder Anpassungen unserer Software entsprechend einer speziellen Kundenanforderung. Die "Einbauten" werden teilweise in externen Datenbanken entwickelt und bei jedem Update der Hauptanwendung (automatisiert) eingelesen oder aber in der Hauptanwendung voll integriert und über die Lizenznummer aktiviert.

Auch hier kommt zum Kundenvorteil zum Tragen, dass unter MS Access extrem schnelle Entwicklungen möglich sind.

I.d.R. erstellen wir erst eine Kostenschätzung, ggf. mit "oberer Deckelung", nachdem wir eine Beschreibung des gewünschten Leistungsumfangs vom Kunden erhalten haben. Bei diesen Entwicklungen berechnen wir ebenfalls sehr günstige 60 EUR je Stunde.      

Natürlich ist es auch möglich, beim Kunden bereits bestehende Access Anwendungen einfach mit in unser System zu integrieren.

Anbindung Fakturierung bzw. ERP System :

Irgendwann im nächsten Jahr werden wir uns festlegen, welches ERP oder Fakturierungssystem DokuWork® im Standard anbinden und unterstützen wird. Angestrebt wird die Kooperation mit einem Anbieter, der über ein leistungsfähiges Produkt verfügt, mit dem sich auch ein größerer Industriebetrieb leiten lässt.